Overdressed zu Yasper

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Overdressed zu Yasper

Category : Allgemein

Eine unvergessliche Reise zu Yasper!

Am 08.10.2016 durfte ich wieder Teil von etwas ganz Großem sein. Meine liebe Erika lud mich zu einer Buchpräsentation von Ingrid Lipowsky nach Burgau in Deutschland ein, wo auch Erika ihre Orbsbilder ausstellen konnte. Erika´s Bilder beschmückten das Buchcover mit dem Titel „Himmlische Wegbegleitung“.

Aber wer ist Yasper?

Stop! Nun mal schön von Anfang an!

Liebe Freunde der geistigen Welt! Euch brauche ich natürlich nicht zu erklären wer Yasper ist, aber mir war bis dato dieser Name unbekannt, geschweige denn, dass ich wusste dass es sich hier um ein geistiges Wesen handelte. 

Am Freitag den 07.10.2016 starteten Erika und ich unsere Reise nach Burgau. Die circa 3-stündige Autofahrt war amüsant und doch auch ein wenig lehrreich, da ich es mit der Geschwindigkeitsbegrenzung nicht so genau nehme. Aber was soll´s dachte ich mir. Ich habe ja meinen Schutzengel mit, der mich auf meine „Fehler“ liebevoll, aber doch rügend informierte. Als wir in Burgau ankamen führte uns der Weg zuerst zur Ingrid, welche uns mit einer Hingabe ihre Welt präsentierte. Und dann geschah es: Zum ersten Mal viel das Wort „Yasper“. Ingrid erzählte uns, dass Yasper sie leite und ihr sozusagen Anweisungen gibt. So entstand auch ihr neues Buch.

Na prima, dachte ich mir einen sicheren Arbeitsplatz in Zeiten wie diesen zu haben ist sicher viel wert. Ob es nun eine innere Stimme oder einfach mein Hausverstand mir zuflüsterte hier nicht nach einem Gehalt oder Kündigungsfrist zu fragen, kann ich Euch heute nicht mehr beantworten. Nach einem gemeinsamen Abendessen fuhren wir dann in unsere Pension und bereiteten uns auf den nächsten Tag vor.

Am nächsten Vormittag fuhren wir dann zu einem Sportzentrum wo die Veranstaltung war. Für mich mag eine Buchpräsentation einen geschäftlichen Hintergrund haben, daher wählte ich auch meiner Meinung nach eine passende Bekleidung aus. Ein Hosenanzug ist bei so einem Anlass nie verkehrt. 

Ja genau! Als am frühen Nachmittag die ersten Gäste eintrafen, bemerkte ich dass ich absolut „overdressed“ im Sinne der Definition war. Für uns Ehrengäste war im Veranstaltungsraum ein Tisch weit vorne reserviert. Da saß ich nun: Ich „Donna Karin“ mit meinem schwarz, gestreiften Hosenanzug, denn mit meiner Bekleidung kam ich mir vor wie ein Pate von einem Mafiaclan der zu einem „Familientreffen“ eingeladen wurde. 

Es kamen circa 160 Leute welche die Aura von Licht und Liebe verbreiteten. Ich bin für die geistige Welt nur bedingt aufnahmefähig, daher empfand ich die Stimmung im Saal zum Teil erdrückend, zum Teil angenehm. Die Präsentation von Ingrid war sehr interessant dauerte circa 2 Stunden. Ihre Familie war für die musikalische Untermalung zuständig, und auch hier war es eine angenehme Musik.

Meine Blicke schwenkten immer wieder im Raum umher so fiel mir auch ein Mann auf, der überhaupt nicht in mein Erscheinungsbild passte. Stämmig, bekleidet mit einer Harley Davidson Jacke und einem Namenschild welches an einem Band mit kleinen Herzen hing. Was macht der denn hier, ging es mir durch den Kopf und fing an mein persönliches Urteil über ihn zu fällen. Ich war wahrscheinlich der einzige Mensch in diesem Raum der ihn überhaupt zur Kenntnis genommen hat. Ich stellte mir aber auch eine Frage? Woher nehme ich mir das Recht über jemanden zu urteilen? Ich versuchte  eine Persönlichkeitsanalyse zu kreieren und dachte mir anschließend:

LASS ES EINFACH! JEDER MENSCH IST SO WIE ER IST!

Nach dem Ende der Präsentation wurden wir eingeladen ins Freie zu gehen um an einen Friedenstanz teilzunehmen. Hurra, dachte ich  mir. Frischluft um mal eine zu rauchen. Der Antrag beim Aschenbecher war enorm. Es standen genau „ICH“ und „ICH“ da. Die übrigen bildeten einen Kreis. Ich wollte mir das Treiben eigentlich nur anschauen. Sofort breitete sich in mir eine sozusagen „Social Media Freude“ aus. Noch mehr „Gefällt mir“ auf der Facebook-Seite,  noch mehr Webseitenbesucher auf der Homepage, was mich als Admin natürlich sehr freut. Aber meine „Freude“ hielt nur von kurzer Dauer an, da mich Erika aufforderte beim tanzen mitzumachen.

Wenn mir etwas skeptisch oder nicht ganz geheuer vorkommt, überspiele ich meine Unsicherheit mit einem gewissen sarkastischem Humor und erklärte Erika, was soll ich beim Line-Dancing mit der geistigen Welt? Nun komm, meinte sie Du wirst schon sehen! 

Bei der Musik handelte sich um ein griechisches Gebet. Als die ersten Töne erklangen erinnerte ich mich an eine Geschäftsreise nach Ägypten, wo wir am Abend in eine Shisha Bar gingen, dort hatten wir in etwa die gleiche Hintergrundmusik. Ich musste für einen Augenblick lachen und verwarf  meine Gedanken, denn ich wollte auf keinen Fall etwas ins Lächerliche ziehen. Wir bewegten uns zur Musik und es kam mir vor, dass hier eine Botschaft um die Welt geschickt wird:

Möge eines Tages die Grenzen zwischen der irdischen Welt und der geistigen Welt fallen, und es wäre schön, wenn alle Menschen auf dieser Welt in Frieden und Einklang leben und sich nicht mehr wegen irgendwas bekriegen.

Ich könnte noch etliche Zeilen über diese Veranstaltung schreiben, was ich mir beim zuhören diverser Gespräche dachte, welche Ironie mir dabei durch den Kopf ging, wie Essen und Trinken war und vieles anderes mehr.

Es war für mich eine neue Lebenserfahrung, die ich auf keinen Fall missen wollte. Eine Erfahrung die mir als logisch denkender Mensch bewusst gemacht hat, dass es immer wieder Momente gibt bei denen Logik nichts zu suchen hat. Momente um sich wieder an die Liebe zu erinnern, eine Kraft die mit nichts zu besiegen ist.

Ich wünschen allen Lesern und Besuchern dieser Seite viel Licht und Frieden.

Euer „Erdling“

 

 

 

 

 


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